{"id":1314,"date":"2024-05-25T12:04:53","date_gmt":"2024-05-25T11:04:53","guid":{"rendered":"https:\/\/roterbund.de\/?page_id=1314"},"modified":"2026-02-15T06:40:35","modified_gmt":"2026-02-15T05:40:35","slug":"prinzipienerklaerung-und-das-programm-der-roten-frauenbewegung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/roterbund.de\/index.php\/prinzipienerklaerung-und-das-programm-der-roten-frauenbewegung\/","title":{"rendered":"Prinzipienerkl\u00e4rung und das Programm der Roten Frauenbewegung (RF) &#8211; Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Proletarier aller L\u00e4nder, vereinigt euch!<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>Prinzipienerkl\u00e4rung und das Programm der Roten Frauenbewegung (RF) &#8211; Deutschland:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Prinzipienerkl\u00e4rung:<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Rote Frauenbewegung &#8211; Deutschland ist eine bundesweite Aktivistinnenorganisation von klassenbewussten revolution\u00e4ren Frauen. Wir stellen uns unter den Dachverband des Roten Bundes und nehmen seine politischen, ideologischen und organisatorischen Standpunkte, dargestellt in der Gr\u00fcndungserkl\u00e4rung, an.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Frauen der Arbeiterklasse und des Volkes zu mobilisieren, politisieren und organisieren, erg\u00e4nzen wir unsere Erkl\u00e4rung um die folgenden politischen Standpunkte:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Wir als proletarische Revolution\u00e4rinnen verstehen das Patriarchat als ein Produkt der Entstehung des Privateigentums, das zusammen mit ihm eine materielle Grundlage f\u00fcr die doppelte Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung der arbeitenden Frau bildet. Daraus folgt f\u00fcr uns, dass der Kampf gegen das Patriarchat einzig und allein zusammen mit dem Kampf gegen das Privateigentum gef\u00fchrt werden kann. Dieser Kampf muss vom Proletariat gef\u00fchrt werden, denn nur in einer klassenlosen Gesellschaft wird die Emanzipation der Frau vollendet sein.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Innerhalb der Frauenbewegung stehen wir f\u00fcr die Str\u00f6mung des proletarischen Feminismus, weil wir den Klassenstandpunkt des Proletariats vertreten. Wir lehnen den b\u00fcrgerlichen und kleinb\u00fcrgerlichen Feminismus ab, der daf\u00fcr k\u00e4mpft, dass Frauen innerhalb des Imperialismus weniger Benachteiligungen erfahren und auch zu Ausbeuterinnen werden k\u00f6nnen. Wir stellen uns gegen die ideologische Kampagne der Bourgeoisie in Form des Postmodernismus, die die materielle Basis der geschlechtsspezifischen Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung der Frau verleugnet, den Kampf um die Emanzipation der Frau als etwas klassenloses darstellt und somit den Kampf auf einen Kampf zwischen den Geschlechtern reduziert. Unser Kampf dient der proletarischen Revolution bis zum Kommunismus, in dem es nicht nur um eine rein formelle Gleichstellung der Geschlechter geht, sondern um die wirkliche Befreiung der Frau, deswegen ist unsere Parole \u201e<strong>Proletarischer Feminismus f\u00fcr den Kommunismus!<\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Wir stellen uns entschieden gegen die b\u00fcrgerliche Pseudotheorie der \u201eminderwertigen weiblichen Natur\u201c. F\u00fcr uns ist Frau-Sein keine B\u00fcrde oder Entschuldigung f\u00fcr M\u00e4ngel. Wir bek\u00e4mpfen entschlossen alle patriarchalen Vorurteile gegen\u00fcber uns selbst und sind im Wissen dar\u00fcber, dass wir kein Beiwerk sondern K\u00e4mpferinnen unserer Klasse sind.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Wir stellen uns gegen jeden Angriff auf unsere Klassenschwestern aus den unterdr\u00fcckten L\u00e4ndern, die in der BRD leben. Wir verurteilen die imperialistisch chauvinistischen Angriffe auf sie, die vom b\u00fcrgerlichen Staat durchgef\u00fchrt werden. Unsere ausl\u00e4ndischen Klassenschwestern geh\u00f6ren zum gro\u00dfen Teil dem am meisten ausgebeuteten Teil des Proletariats in diesem Land an. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen und spalten. Die Frauen aus den unterdr\u00fcckten L\u00e4ndern sind auch hier dreifach unterdr\u00fcckt: durch den Imperialismus, den Halbfeudalismus und das Patriarchat, und ihren Zorn gilt es zu entfesseln, um die Ketten zu sprengen. Wir verurteilen besonders die imperialistisch-chauvinistischen Angriffe auf muslimische Frauen in Frage ihrer Religionsaus\u00fcbung. Wir best\u00e4tigen uns darin, dass das Proletariat kein Vaterland hat.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Wir sehen, dass alle proletarischen Frauen durch den Kapitalismus, heute in seiner h\u00f6chsten und letzten Stufe dem Imperialismus und Patriarchat doppelt unterdr\u00fcckt sind und deswegen einen doppelten Grund zur Rebellion haben. Der Erfolg der Revolution h\u00e4ngt davon ab, in welchem Grad sich die Frauen beteiligen. F\u00fcr die Revolution, die sich in Deutschland in einer sozialistischen Revolution materialisiert, mobilisieren, politisieren und organisieren wir die Frauen der Arbeiterklasse und des Volkes unter der Parolen \u201e<strong>Entfesselt den Zorn der Frau<\/strong><strong>en<\/strong><strong> als eine m\u00e4chtige Waffe <\/strong><strong>f\u00fcr die<\/strong><strong> Revolution!<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Die Rebellion ist gerechtfertigt!<\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle proletarisch revolution\u00e4r gesinnten Frauen rufen wir dazu auf, sich in der Roten Frauenbewegung zu vereinen, um gemeinsam den Kampf gegen Imperialismus und Patriarchat zu entwickeln und f\u00fcr eine Welt ohne Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Programm f\u00fcr die Tagesforderungen der Roten Frauenbewegung &#8211; Deutschland<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir stellen die folgenden Tagesforderungen auf, welche wir in dem t\u00e4glichen Kampf im Dienste des Kampfes f\u00fcr die sozialistische Revolution vorantreiben. Wir politisieren, mobilisieren und organisieren die proletarischen Frauen und die des Volkes im Dienste der proletarischen Weltrevolution.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1. Die gr\u00f6\u00dfere Ausbeutung von Frauen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die \u00f6konomische Ausbeutung der proletarischen Frau ist in der BRD gr\u00f6\u00dfer als die des m\u00e4nnlichen Proletariers. Ein \u00fcberproportional hoher Teil der Frauen macht heute die arme Bev\u00f6lkerung aus und noch heute verdienen Frauen im Durchschnitt in der BRD rund 18% weniger als M\u00e4nner. Doch nicht nur ein niedrigerer Lohn bei gleicher Arbeit f\u00fchrt zu diesem Unterschied. Bis heute haben Frauen \u00fcberproportional h\u00e4ufig schlecht bezahlte Berufe und arbeiten in den Berufen, in denen die untersten Schichten des Proletariats arbeiten. 4,1 Mio. Frauen arbeiten in Minijobs, weil ihnen eine Alternative fehlt. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind ein vorherrschendes \u201etraditionelles\u201c Familienbild, bei dem die Mutter h\u00f6chstens Zuverdienerin ist, sowie Steuer- und Sozialversicherungsvorteile, die diese \u201eRollenverteilung\u201c f\u00f6rdern. Desweiteren fehlt in der BRD immer noch eine fl\u00e4chendeckende Ganztagsbetreuung f\u00fcr Kinder, sodass viele Frauen diese Reproduktionsarbeit \u00fcbernehmen m\u00fcssen. So sind viele Frauen nur in der Lage Teilzeitjobs in den untersten Schichten des Proletariats zu machen, die zwar bei 2\/3 von ihnen die Haupteinnahmequelle bilden, was aber dazu f\u00fchrt, dass 1\/3 der Frauen von ihrer Arbeit nicht leben kann.<br>Besonders armutsbetroffen sind die alleinerziehenden Frauen, die zwar verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufiger in Vollzeit bzw. vollzeitnah arbeiten als Frauen innerhalb einer Familie und trotzdem mit 22,3% armutsgef\u00e4hrdet sind. Das f\u00fchrt dazu, dass viele der Frauen trotz Arbeit auf staatliche Unterst\u00fctzung angewiesen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass nur die H\u00e4lfte von ihnen die ihnen zustehenden Unterhaltszahlungen bekommt und staatliche Unterhaltsvorsch\u00fcsse nur den materiellen Minimalbedarf von Kindern abdecken.<br>Diese Punkte f\u00fchren weiter dazu, dass heute knapp 20% der Frauen im Rentenalter arm sind und viele von ihnen sogar eine Grundsicherung beziehen m\u00fcssen.<br>Daraus resultiert, dass viele proletarische Frauen bis heute nicht von ihrem Lohn leben k\u00f6nnen, auf staatliche Unterst\u00fctzung oder einen Partner angewiesen sind, um \u00fcber die Runden zu kommen. Dabei leisten die proletarischen Frauen zus\u00e4tzlich die gesellschaftlich notwendige Reproduktionsarbeit, was, aufgrund fehlender Alternativen, ihre Ausbeutung weiter verst\u00e4rkt und daf\u00fcr sorgt, dass sie in vielen F\u00e4llen nicht am politischen Leben teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fordern:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr eine fl\u00e4chendeckende Ganztags-Kinderbetreuung, damit Frauen arbeiten k\u00f6nnen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alleinerziehend, Teilzeit, Hungerlohn \u2013 Frauen k\u00e4mpft f\u00fcr die Revolution!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>2. Die reaktion\u00e4re Gesetzgebung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Der Artikel 3 im deutschen Grundgesetz schreibt: \u201eM\u00e4nner und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat f\u00f6rdert die tats\u00e4chliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und M\u00e4nnern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.\u201c und dennoch gibt es in den Gesetzb\u00fcchern des b\u00fcrgerlichen Staates eine Unmenge an Paragraphen, die die Frau weiter unterdr\u00fccken. Besonders deutlich wird das im Familiengesetz. Die Familie und die Ehe bilden in der BRD Institutionen und unterstehen damit einer besonderen staatlichen F\u00f6rderung und Schutz. Auch wenn es heutzutage keine gesetzlichen Vorgaben zur Rollenverteilung gibt und beide Partner formell gleichgestellt sind, gibt die Ehe besondere \u00f6konomische Anreize, um die Frau weiter \u00f6konomisch vom Mann in Abh\u00e4ngigkeit zu halten und somit zu unterdr\u00fccken. Eine besondere Rolle spielt hierbei das sogenannte Ehegattensplitting. Hierbei werden die Geh\u00e4lter beider Ehepartner zusammengelegt und gleich auf beide verteilt. Das senkt die Steuerlast des Paares. Doch das Ehegattensplitting lohnt sich besonders, wenn eine Person signifikant weniger als die andere verdient. Studien belegen, dass in der BRD \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig die Frauen ihre Stundenzahlen bei der Arbeit reduzieren und nach der Geburt eines Kindes in Berufen mit einem geringen Stundenlohn arbeiten. Weiter k\u00f6nnen in der BRD Familienmitglieder mit keinem oder einem geringf\u00fcgigen Einkommen bei dem Hauptverdiener kostenlos mitversichert werden, was gro\u00dfe Einsparungen erlaubt. Dadurch ergibt sich eine \u00f6konomische Abh\u00e4ngigkeit der Frau vom Mann, da sie kein eigenes Einkommen hat und durch eine geringe Rente in der Regel bis zu ihrem Lebensende vom Mann \u00f6konomisch abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ehe wird im deutschen Gesetz als unaufl\u00f6sbar gesehen, jedoch nicht ausnahmslos. Doch eine Scheidung kostet viel Geld. Im verpflichtenden Trennungsjahr m\u00fcssen beide Partner, bis auf Ausnahmen wie bei h\u00e4uslicher Gewalt, bei der die Scheidung schneller m\u00f6glich ist, getrennt von einander leben. Das bedeutet eine zus\u00e4tzliche \u00f6konomische Belastung durch eine weitere Wohnung sowie die Anschaffung neuer G\u00fcter, da eine G\u00fctertrennung noch nicht erfolgte. Dazu kommen Anwaltskosten. Nach einer Scheidung erhalten zwar die Kinder Unterhalt, doch die Frau, die sich in 85% der F\u00e4lle um die Kinder k\u00fcmmert, erh\u00e4lt nur noch Unterhalt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes und ist danach f\u00fcr sich selbst \u00f6konomisch verantwortlich. Gerade wo die Kinderbetreuung fehlt, wird es f\u00fcr sie schwer finanziell auf eigenen Beinen zu stehen und sie ger\u00e4t von der \u00f6konomischen Abh\u00e4ngigkeit vom Mann in die des b\u00fcrgerlichen Staates. Kinder sollten ausreichend vom Staat unterst\u00fctzt werden, sodass es ihnen an nichts mangelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die b\u00fcrgerliche Ehe \u2013 ausgedr\u00fcckt in der Einzelfamilie \u2013 ist eine vom b\u00fcrgerlichen Staat veranlasste \u00f6konomische Einheit gleichend einem Vertrag, in der die Frau, besonders die proletarische, bis heute \u00f6konomisch unterdr\u00fcckt wird und in die Reproduktionsarbeit verdr\u00e4ngt wird. Damit wird sie vom gesellschaftlichen Leben abgekoppelt, welches der Ausgangspunkt f\u00fcr ihre Mobilisierung, Politisierung und Organisierung ist. Wir k\u00e4mpfen daf\u00fcr, dass jede B\u00fcrgerin und jeder B\u00fcrger vor dem Staat als selbstst\u00e4ndige Person steht und die Ehe als \u00f6konomische Einheit abgeschafft wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen alle Gesetze, die die Frau in Ketten halten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen das Ehegattensplitting!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr das Recht auf kostenlose und einfache Scheidung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3. Mangelnde Kinderbetreuung<\/h4>\n\n\n\n<p>Trotz dessen, dass seit 2013 jedes Kind ab dem vollendeten 1. Lebensjahr einen Anspruch auf einen Kita-Platz hat, fehlen bundesweit 384.000 Kita-Pl\u00e4tze. Um diesen Mangel auszugleichen, m\u00fcssten neue Kitas gebaut und 98.600 Fachkr\u00e4fte eingestellt werden, um den Mindestbedarf zu decken. Um eine gute Qualit\u00e4t der Fr\u00fchbildung unserer Kinder zu gew\u00e4hrleisten und den ordnungsgem\u00e4\u00dfen Personalschl\u00fcssel zu erf\u00fcllen, fehlen sogar mehr als dreimal so viele Fachkr\u00e4fte. Die wenigen Kita-Pl\u00e4tze, die es noch gibt, werden von durch Personalmangel verursachten reduzierten \u00d6ffnungszeiten bis ganzen Kita-Schlie\u00dfungen bedroht. Zwar k\u00f6nnen durch Einklagungen Kita-Pl\u00e4tze zugeteilt werden, diese k\u00f6nnen jedoch am anderen Ende der Stadt liegen und somit mehr Zeit und Geld in Anspruch nehmen. Dass der Sinn hinter einer Kinderbetreuung ist, dass beide Elternteile arbeiten k\u00f6nnen, insbesondere die Frau, wird hier ad absurdum gef\u00fchrt. Nicht zuletzt bedeutet Kinderbetreuung auch heute noch eine \u00f6konomische Belastung vor allem f\u00fcr proletarische Familien, die teilweise bis zu 10% ihres Einkommens f\u00fcr die Kinderbetreuung ausgeben m\u00fcssen.<br>Ein erster Schritt zu einem Ausbau der Kita-Pl\u00e4tze w\u00e4re es, die mehrheitlich weiblichen Erzieherinnen besser zu bezahlen, denn bis heute ist dieser Job, wie so viele \u201etypisch weibliche\u201c Berufe, zu schlecht bezahlt f\u00fcr die harten Arbeitsbedingungen.<br>Auch in der Ganztagsbetreuung in Grundschulen wird der Bedarf nicht gedeckt: Auf die 2,2 Millionen Kindern, die einen Bedarf an Ganztagsbetreuung haben, kamen gerade mal 1,7 Millionen Pl\u00e4tze. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der ab 2029 greifen wird, wird also kaum einzuhalten sein, denn auch hier fehlen die Fachkr\u00e4fte.<br>Durch die fehlende Kinderbetreuung wird die proletarische Frau weiter in der Sph\u00e4re der privaten Reproduktionsarbeit gefangen gehalten, nimmt nicht am gesellschaftlichen Leben teil und bleibt in \u00f6konomischer Abh\u00e4ngigkeit vom Mann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr die Durchsetzung des Rechts auf Kinderbetreuung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr kostenlose und gute Kinderbetreuung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr Lohn f\u00fcr das gesamte Personal in der Kinderbetreuung \u2013 von Kantinenmitarbeitern bis Erziehern!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4. Mangelnde medizinische Vorsorge<\/h4>\n\n\n\n<p>Frauen unterscheiden sich anatomisch (z.B. durch ein kleineres K\u00f6rpervolumen), physiologisch und hormonell von M\u00e4nnern, die dennoch bis heute als der \u201eStandard-K\u00f6rper\u201c in der Medizin gelten. Das f\u00fchrt bei vielen Frauen zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen. Bis vor ein paar Jahren waren z.B. die \u201eatypischen\u201c Symptome eines weiblichen Herzinfarktes noch unbekannt. Auch werden bis heute Medikamente fast ausschlie\u00dflich an M\u00e4nnern getestet, obwohl diese meistens bei Frauen hormonell bedingt st\u00e4rker wirken. Neben falsch wirkenden Medikamenten kriegen Frauen zus\u00e4tzlich bis fast zu dreimal h\u00e4ufiger Psychopharmaka als M\u00e4nner verschrieben, anstatt, dass ihnen wirklich geholfen wird. Bis heute nehmen Frauen in der medizinischen Forschung zu wenig Platz ein, sodass viele weibliche Krankheiten und Ph\u00e4nomene wie z.B. die Menopause, gar nicht bis schlecht erforscht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch rund um Schwangerschaft und Geburt ist die Situation der Frauen schlecht und verschlechtert sich stetig, wie es sich am R\u00fcckgang der Geburtsstationen in Krankenh\u00e4usern zeigt: In den letzten 15 Jahren schlossen rund \u00bc von ihnen, v.a. wegen des Mangels an Fach\u00e4rzten und Hebammen. Eine weitere Problematik bleibt die Abtreibung in der BRD, die heute immer noch eine Straftat (\u00a7218 StGB) darstellt, auch wenn sie unter gewissen Umst\u00e4nden straffrei ist (\u00a7218 a StGB). Bis heute gelten unterschiedliche Fristen und Verpflichtungen, je nachdem unter welchen Umst\u00e4nden die Schwangerschaft entstanden ist oder ob ein medizinischer Notfall besteht. Auch wenn 8% der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben abtreiben, wird diese Behandlung nicht an allen Universit\u00e4ten gelehrt und wenn, dann nur einige wenige veraltete Methoden. Dabei steht es jeder Medizinstudentin und -studenten frei, das Erlernen von Abtreibungen abzulehnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der (Berufs-)Alltag birgt f\u00fcr Frauen viele Gesundheitsrisiken, die darauf basieren, dass der m\u00e4nnliche K\u00f6rper als Norm angesehen wird. Egal ob es Arbeitsumfeld-Temperaturen sind, die auf Frauen wegen eines langsameren Stoffwechsels anders wirken oder Sicherheitsequipment, dass auf einen m\u00e4nnlichen K\u00f6rperbau ausgelegt ist. Sogar der Alltagsgegenstand Auto ist nur mithilfe von fast ausschlie\u00dflich m\u00e4nnlichen Dummies gepr\u00fcft, was dazu f\u00fchrt, dass Frauen eine 17% h\u00f6here Wahrscheinlichkeit haben, bei Autounf\u00e4llen zu sterben als M\u00e4nner.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz formeller Gleichstellung sehen wir, dass das Wohl und Leben der Frau in den Bereichen der Wirtschaft (auch die Medizin ist eine riesige Wirtschaft) keine Rolle spielt, wenn es darum geht, Profite zu erwirtschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fordern:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr wirksame Medikamenten f\u00fcr Frauen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen die Schlie\u00dfung von Geburtsstationen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weg mit \u00a7218!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr geschlechterspezifische Forschung in der Wissenschaft und Wirtschaft!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">5. Die besondere Unterdr\u00fcckung der Frauen aus der Dritten Welt<\/h4>\n\n\n\n<p>2022 lebten in der BRD fast 6.379.000 Ausl\u00e4nderinnen, besonders aus osteurop\u00e4ischen EU-Staaten, EU-Beitrittskandidatenl\u00e4ndern und asiatischen L\u00e4ndern, d.h. v.a. aus unterdr\u00fcckten L\u00e4ndern. Dazu kommen zahlreiche Frauen mit einem sogenannten \u201eMigrationshintergrund\u201c. 2016 hatte mehr als die H\u00e4lfte von ihnen keine Berufsausbildung und arbeitete v.a. im Dienstleistungsbereich. Das spiegelt sich im mehrheitlich niedrigem Lohn von durchschnittlich 1.276 Euro wieder, fast 300 Euro weniger als bei deutschen Frauen. Dieser niedrige Lohn entsteht v.a. durch die Arbeit in Berufen der untersten Schichten des Proletariats oder, dass die Frauen unentgeltlich im Betrieb eines Verwandten mitarbeiten, was aufgrund des halbfeudalen Hintergrunds vieler migrantischer Familien weit verbreitet ist. Das betrifft nicht nur die erste Generation der ausl\u00e4ndischen Frauen in der BRD, sondern auch die darauf folgenden Generationen.<br>Auch in Fragen der h\u00e4uslichen Gewalt stehen ausl\u00e4ndische Frauen vor h\u00f6heren H\u00fcrden als deutsche Frauen: 2021 waren rund 2\/3 aller Frauen in den Frauenh\u00e4usern ausl\u00e4ndisch. Oft verf\u00fcgen sie \u00fcber wenig \u00f6konomische Ressourcen und hilfsbereite soziale Netzwerke, was die Flucht in ein Frauenhaus zur einzigen M\u00f6glichkeit macht, der patriarchalen Gewalt Zuhause zu entkommen. Auch aus dem Frauenhaus zu kommen und sich und ihren Kindern ein neues Leben ohne Gewalt aufzubauen, st\u00f6\u00dft v.a. aufgrund des imperialistischen Chauvinismus, z.B. auf dem Wohnungsmarkt, auf Hindernisse.<br>Nicht zuletzt werden ausl\u00e4ndische Frauen immer wieder im Alltag mit imperialistischem Chauvinismus konfrontiert, wie sich z.B. an immer wiederkehrenden Debatten um ein Kopftuchverbot zeigt, bei denen den migrantischen Frauen im Namen eines Neutralit\u00e4tsgebots des b\u00fcrgerlichen Staates, z.B. bei Richtern, h\u00e4ufig in Verbindung mit dem b\u00fcrgerlichen Feminismus, ihre Religionsfreiheit und Selbstbestimmung aberkannt wird und sie aktiv daran gehindert werden, bestimmte Berufe zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nieder mit dem imperialistischen Chauvinismus!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen die Spaltung von proletarischen Frauen und Frauen des Volkes in Ausl\u00e4nder und Einheimische!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen die D\u00e4monisierung des Kopftuchs! F\u00fcr das Recht auf freie Religionsaus\u00fcbung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lasst euch nicht spalten! K\u00e4mpft und wehrt euch!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">6. Gewalt gegen Frauen<\/h4>\n\n\n\n<p>Jeden Tag versucht ein (Ex-)Partner seine (Ex-)Frau umzubringen und fast jeden zweiten Tag gelingt es ihm. 70% der Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt und 80% der Opfer von partnerschaftlicher Gewalt sind Frauen, die Anzahl der Delikte partnerschaftlicher Gewalt steigt seit 2018 signifikant. Dabei spielt es objektiv keine Rolle, ob Opfer oder T\u00e4ter deutsch oder ausl\u00e4ndisch sind. Jedoch kann in den b\u00fcrgerlichen Medien beobachtet werden, dass gerade Morde an ausl\u00e4ndischen und migrantischen Frauen genutzt werden, um den imperialistischen Chauvinismus weiter voranzutreiben. Wird eine deutsche Frau ermordet, lesen wir von einer \u201eBeziehungstat\u201c, oft weil der T\u00e4ter mit einer Trennung nicht klar kam. Bei ausl\u00e4ndischen und migrantischen Frauen wird hingegen von \u201eEhrenmord\u201c gesprochen. Somit wird versucht, den einen Mord als eine Tat eines verzweifelten verlassenen Mannes darzustellen, die andere als eine blutr\u00fcnstige Tat irrationaler von einer vermeintlichen \u201eFamilienehre\u201c getriebenen ausl\u00e4ndischen M\u00e4nnern. Doch beide Taten sowie die andere h\u00e4usliche und partnerschaftliche Gewalt basieren in der absoluten Mehrheit auf patriarchalen Ideen, die in jeder Klassengesellschaft vorhanden sind. Die Gewalt gegen Frauen findet statt, weil sie Frauen sind und als minderwertig und Besitz betrachtet werden und ist somit patriarchale Gewalt. Doch statt der Herkunft spielt viel mehr die deutsche \u201eVolksdroge\u201c Alkohol eine gro\u00dfe Rolle bei patriarchaler Gewalt: In 50% der F\u00e4lle spielte Alkohol bei der Tat eine Rolle und alkoholabh\u00e4ngige T\u00e4ter \u00fcben signifikant \u00f6fter Gewalt gegen\u00fcber ihren Partnerinnen aus. Dabei d\u00fcrfen wir die Rolle des deutschen b\u00fcrgerlichen Staates nicht au\u00dfer Acht lassen, der es zul\u00e4sst, dass au\u00dferhalb von Superm\u00e4rkten Alkohol h\u00e4ufig g\u00fcnstiger als ein nicht-alkoholisches Getr\u00e4nk ist. Auch wenn dies in Gastst\u00e4tten verboten ist, wird dieses Gesetz h\u00e4ufig nicht durchgesetzt. Dadurch ist billiger Alkohol jederzeit zug\u00e4nglich und f\u00f6rdert den Alkoholismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Misshandelten Frauen, die \u00fcber keine \u00f6konomischen Ressourcen oder Unterst\u00fctzung aus ihrem Umfeld verf\u00fcgen, bleibt h\u00e4ufig nur die Schutzsuche bei Frauenh\u00e4usern. Doch diese sind gnadenlos \u00fcberlaufen, denn es gibt zu wenige von ihnen. Dies erkl\u00e4rt zum Teil auch, dass bei 19% der obdachlosen Frauen h\u00e4usliche Gewalt der Grund f\u00fcr ihre Situation ist. Au\u00dfer die Frauen in den Frauenh\u00e4usern sich selbst zu \u00fcberlassen, h\u00e4lt der b\u00fcrgerliche Staat einige Gesetze zum Verbot der innerehelichen Vergewaltigung (seit 1997) oder den ber\u00fchmten \u201eNein-hei\u00dft-Nein-Paragraphen\u201c zum Schutz von Frauen parat. Doch die Verurteilungsquoten sind verschwindend gering und viele Frauen wagen erst gar nicht den Schritt zu einer Anzeige.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Form der patriarchalen Gewalt ist die Prostitution, die in der BRD, die umgangssprachlich als \u201eBordell Europas\u201c bezeichnet wird, eine hohe Relevanz hat.<br>In der BRD gibt es zwischen 250.000 und 400.000 Prostituierte, fast ausschlie\u00dflich Frauen. Trotz des sogenannten \u201aProstituiertenschutzgesetzes\u2018 wird die Meldepflicht unterlaufen. Lediglich knapp 24.000 von ihnen sind gemeldet, sogar nur unter 100 sozialversichert, der Rest existiert im Dunkelfeld. 90% von ihnen sind Ausl\u00e4nderinnen, h\u00e4ufig aus dem \u00f6stlichen Teil Europas oder von anderen Kontinenten, die aus armen Verh\u00e4ltnissen kommen und kaum gebildet sind. \u00dcberwiegend prostituieren sich die Frauen aufgrund von gewaltt\u00e4tigem Zwang, doch absolut spielt die Armut der Frauen eine Rolle, wenn sie nach Deutschland kommen oder, teilweise unter falschen Versprechungen, nach Deutschland gebracht werden, um sich hier zu prostituieren. Es wird davon ausgegangen, dass nur zwei bis f\u00fcnf Prozent der Prostituierten dieser T\u00e4tigkeit ohne Zwang und Gewaltaus\u00fcbung nachgehen. Durch die Liberalisierung der Prostitutionsgesetze war es m\u00f6glich, dass die BRD zum europ\u00e4ischen Mittelpunkt des Menschenhandels, der Prostitution durch Gewalt und Zwang und zum gr\u00f6\u00dften Prostitutionsmarkt werden konnte.<br>Der Klassenhintergrund der Frauen wird hier deutlich: es handelt sich um proletarische Frauen und Frauen des Volkes aus den unterdr\u00fcckten L\u00e4ndern (die sich teilweise schon in ihren Herkunftsl\u00e4ndern prostituieren mussten), die durch die organisierte Kriminalit\u00e4t nach Deutschland gebracht werden. Hier angekommen werden sie besonders patriarchal ausgebeutet und leben mehrheitlich in sklaven\u00e4hnlichen Zust\u00e4nden.<br>Das hat f\u00fcr die Frauen weitreichende Folgen: 2\/3 aller Prostituierten leiden unter posttraumatischem Belastungssyndrom und in einem hohen Prozentsatz an chronischen Krankheiten der Geschlechtsorgane, Infektionen und Verletzungen innerer Organe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stellen fest, dass Prostitution keine \u201enormale\u201c Arbeit ist. Es gilt, dass sich, genauso wie sich die Arbeiterklasse nur selbst befreien kann, auch die Prostituierten sich nur selbst befreien k\u00f6nnen als Teil und im Dienste der proletarischen Weltrevolution. Das ben\u00f6tigt eine Organisierung der Prostituierten selbst, um sich vereint gegen ihre organisiert kriminellen Ausbeuter zu stellen. Wir sind der \u00dcberzeugung, dass diese Organisierung nicht im \u201enormal gewerkschaftlichen\u201c Sinne stattfinden kann, sondern nur unter der F\u00fchrung der Kommunisten und notwendigerweise gesch\u00fctzt durch die revolution\u00e4re Gewalt. Erst im Sozialismus werden die ersten wahren Schritte zur Aufhebung der Prostitution gemacht werden k\u00f6nnen, damit sie im Kommunismus, einer Welt ohne jedwede Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung, nicht mehr existieren wird. Das bedeutet nicht, dass wir f\u00fcrdie Prostitution sind \u2013 im Gegenteil, wir sind ihre entschiedensten Gegnerinnen. Aber anstatt Luftschl\u00f6sser einer m\u00f6glichen Abschaffung der Prostitution im Imperialismus zu erbauen, sollten wir aus den konkreten Erfahrungen unserer Klasse lernen und die erk\u00e4mpften Errungenschaften der Frauen in den sozialistischen L\u00e4ndern hochhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diesem Ziel aber schon am heutigen Tag einen Schritt n\u00e4her zu kommen, unterst\u00fctzen wir als proletarische Internationalistinnen die revolution\u00e4re Bewegung in den Herkunftsl\u00e4ndern der Frauen \u2013 den unterdr\u00fcckten L\u00e4ndern, woher die gro\u00dfe Mehrheit der Prostituierten herkommt \u2013 damit sich diese vom Joch des Imperialismus befreien k\u00f6nnen und die Frauen nicht mehr aufgrund von Armut in die Prostitution gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Patriarchale Gewalt wird es innerhalb des imperialistischen Systems immer geben und wird erst Geschichte sein, wenn der Imperialismus Geschichte ist. Deswegen gehen wir u.a. am 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, auch auf die Stra\u00dfe und rufen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welle auf Welle \u2013 Schlag auf Schlag \u2013 Gegen Imperialismus und Patriarchat!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegen die imperialistisch chauvinistische Instrumentalisierung von patriarchaler Gewalt und Frauenmorden!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nieder mit der Prostitution!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Rote Frauenbewegung &#8211; Deutschland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Februar 2026<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Proletarier aller L\u00e4nder, vereinigt euch! Prinzipienerkl\u00e4rung und das Programm der Roten Frauenbewegung (RF) &#8211; Deutschland: Prinzipienerkl\u00e4rung: Die Rote Frauenbewegung &#8211; Deutschland ist eine bundesweite Aktivistinnenorganisation von klassenbewussten revolution\u00e4ren Frauen. 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